Schlafstörungen:
Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden. So klagen 25 % der Bevölkerung über Schlafstörungen und 11 % erleben Ihren Schlaf als „ häufig nicht erholsam „. Schlafstörungen oder anhaltender Mangel an Schlaf beeinträchtigt die Erholungsfunktion. Über die unmittelbaren Folgen für die Betroffenen hinaus verursachen chronische schlafmedizinische Erkrankungen kostenträchtige Schäden für die Gesellschaft, z.B. durch Fehler am Arbeitsplatz in der Produktion, durch Versagen bei Steuer- und Überwachungstätigkeiten. Durch Einschlafen am Steuer im Straßenverkehr entstandene Schäden betragen allein in Europa mehrere Milliarden Euro jährlich. Hochgradige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit bleiben häufig unerkannt, so das bewährte Therapieverfahren nicht zum Einsatz kommen. Eine verbesserte Nutzung bereits vorhandener Ressourcen kann gewährleistet werden durch eine breite Information und Aufklärung der Bevölkerung über die gesundheitlichen Risiken, die im Zusammenhang mit Schlaf – Wachstörungen bestehen.
Der normale Schlaf:
Schlaf ist unverzichtbar und er ist eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Die optimale Dauer für einen erholsamen Nachtschlaf ist individuell verschieden und liegt in Deutschland laut einer Umfrage im Mittel bei 7 Stunden und 14 Minuten. Ein objektiv verbindliches Maß der Schlafdauer gibt es jedoch nicht. Auch ändert sich mit zunehmenden Alter die Schlafdauer und Schlafcharakteristik.
Der gestörte Schlaf:
Wenn der Schlaf gestört ist, schmälert das seine Erholungsfunktion, was Befindungsstörungen, Leistungseinschränkungen oder Krankheiten zu Folge hat. Die Ursachen für gestörten Schlaf sind äußerst vielfältig und reichen von Umwelteinflüssen, über verhaltensbedingte Faktoren bis zu den so genannten intrinsischen ( von innen heraus ) Störungen die aus dem Organismus selbst kommen.
Schlafbezogene Störungen:
Der Schlafmangel und die Schlafunterbrechung beeinträchtigen die Erholungsfunktion des Schlafs und haben Auswirkungen auf das Befinden am Tage. Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, vermehrte Tagesmüdigkeit, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Probleme am Arbeitsplatz und verminderte Lebensqualität können resultieren. Wir unterscheiden eine enorme Vielfalt von Schlafstörungen, unter anderem Schlafbezogene Atmungsstörungen nämlich das:
Obstruktive Schlafapnoesyndrom ( OSAS )
Atemstillstand während des Schlafs, hervorgerufen von einem periodisch wiederkehrenden Verschluss der oberen Atemwege durch kollabierende Schlundmuskulatur.
Zentrale Schlafapnoe ( ZSAS )
Atemstillstand während des Schlafs, der durch eine nachlassende Aktivierung aller an der Atmung beteiligten Muskelgruppen bedingt ist.
Zentral - alveoläres Hypoventilationssyndrom.
Ein Krankheitsbild, das durch anhaltende Minderbelüftung der Lungen im Schlaf gekennzeichnet ist.
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Quelle: Robert Koch Institut Berlin Statistisches Bundesamt
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